Kurstyp
Schule
Kursprogramm Beschreibung
Eines der Fundamente der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) ist das Konzept von Yin und Yang. Gesundheit im Sinne der TCM bedeutet, dass diese gegensätzlichen und sich doch wechselseitig ineinander wandelnden Grundprinzipien im Gleichgewicht sind. Dazu ist es notwendig, dass das Qi (Lebensenergie) frei im Körper fliessen kann. Durch Blockaden des Qi-Flusses entsteht ein Ungleichgewicht zwischen Yin und Yang, was letztlich zu psychischer oder physischer Erkrankung führen kann. Qigong ist eine sehr alte, auf der taoistischen Philosophie gründende Atemtherapie (Luftarbeit). Man lernt durch richtiges Atmen und mit Hilfe der Vorstellungskraft das Qi im Körperzentrum (Dantien) zu sammeln und im Körper bewusst zu lenken und so für Heilungsprozesse einzusetzen. Dabei wird unterschieden zwischen dem Jing-Qigong, das ohne Bewegung ausgeführt wird und dem Dong-Qigong, wo der Qi-Fluss durch Bewegungen unterstützt wird. Generell aber beinhaltet das Qigong im Unterschied zum Taijiquan wenig Bewegungsarbeit und kann im Stehen, Sitzen oder Liegen praktiziert werden. Qigong hilft bei Problemen wie Unruhe, Schlaflosigkeit, Konzentrationsschwäche, Verdauungsbeschwerden und chronischen Erkrankungen. Die Anregung des Qi-Flusses stärkt zudem die körpereigene Abwehrkraft. Im China Wushu Institut lernen wir neben den eigentlichen Grundlagen wie Atemtechnik, TCM-Theorien, Meridianlehre und den zwei Kreislaufsystemen (kleiner und grosser Kreislauf) die 18 Wudang Qigong-Übungen von Fei Yintao, einem berühmten Arzt und Wushu-Grossmeister aus Nanjing (China) sowie die neu strukturieren Formen des Gesundheits-Qigong der Chinese Health Qigong Association. Es werden laufend Kurse angeboten - Einstieg jederzeit möglich.
